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Waadt
Das Waadtland kann man
in vier Bereiche unterteilen. La Côte erstreckt sich entlang der Westseite
des Genfersees, mit Féchy und Mont-sur-Rolle im Zentrum, und Bezeichnungen
wie Vinzel, Perroy und Aubonne zu beiden Seiten. Das Gebiet von Lavaux,
das sich von Lausanne bis Vevey und Montreux ausdehnt, schliesst den bekanntesten
Rebberg des Kantons ein, Dézaley, der sich zwischen Epesses und St.
Saphorin auf steilen, terrassierten Hängen oberhalb des Sees erhebt.
Mit den Rebflächen von Villeneuve am östlichen Ende des Sees beginnt
das Chablais, das bis Yvorne und Aigle und bis zu den Rebbergen um Bex reicht.
Das nördliche Waadtland umfasst die Bezeichnungen Bonvillars, Côtes
de l'Orbe und Vully rund um den Neuenburgersee.
Das Waadtland ist das zweitgrösste Weinbaugebiet
der Schweiz. Es ist vor allem durch fruchtig-frische Weissweine aus der
Traubensorte Chasselas bekannt, mit feinen, vielfältigen Aromen,
die die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten dieses Gebiets widerspiegeln.
Die Rotweine aus Gamay und Pinot Noir stellen ungefähr ein Viertel
der Produktion dar.
Das berühmte Winzerfest von Vevey, das nur alle 25 Jahre gefeiert
wird, ist ein volkstümliches, rituelles Schauspiel, ein echtes Zeugnis
der tief verwurzelten Weintradition des Waadtlandes.
Das Waadtland wird im Westen vom Jura, im Osten von
den Alpen begrenzt. Es produziert ein Viertel der Schweizer Weine. Die
lange waadtländische Weinbautradition geht auf die Rebberge bei Dézaley
zurück, die schon im Mittelalter von Zisterziensermönchen bewirtschaftet
wurden.
Mit 26 verschiedenen Ursprungsbezeichnungen bietet das Waadtland eine
interessante Vielfalt feiner Chasselas- und anderer Weissweine sowie etliche
ausgezeichnete Rotweine.
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