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Deutsche Schweiz
Unter Deutsche Schweiz versteht
man die Zusammenfassung von siebzehn Kantonen der deutschsprachigen Schweiz,
deren Rebberge sich in drei Bereiche aufteilen: den westlichen Bereich mit
Basel und Aargau, den mittleren Bereich mit Zürich, Thurgau und Schaffhausen,
und den östlichen Bereich mit Graubünden und St. Gallen.
Hier haben die roten Rebsorten eine grössere Bedeutung als die weissen.
Auf drei Vierteln der Rebfläche wächst Pinot Noir (auch Blauburgunder
genannt), der nuancenreiche, überraschend kräftige Rotweine hervorbringt.
Die weissen Rebsorten, zumeist Müller-Thurgau (in der Schweiz noch
RieslingXSylvaner genannt), machen nur etwa 25 Prozent der Produktion aus.
Räuschling, Gewürztraminer und Grauer
Burgunder zählen zu den interessanten Weisswein- Spezialitäten
der Deutsche Schweiz.
Die Deutsche Schweiz umfasst die deutschsprachigen Kantone
im Norden und Osten des Landes.
In allen gibt es Weinbau, manchmal nur in geringen Mengen und in stark
verstreut liegenden Rebbergen.
Die Einheitlichkeit dieses Gebiets beruht auf den deutschschweizerischen
Traditionen, die Vielfalt auf der Unterschiedlichkeit der Böden und
der klimatischen Bedingungen.
Das Gütesiegel Winzer-Wy erhalten Weine von bestimmten Betrieben,
die strenge Qualitäts- und Geschmackskontrollen erfüllen.
Die wichtigsten Weinbaukantone sind Zürich, Schaffhausen, Aargau
und Graubünden.
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